Interpretation zu “Neapel sehen” von Kurt Marti

Der Autor der Kurzprosa „Neapel sehen“, die 1960 im Rahmen der Dorfgeschichten entstanden ist, ist Kurt Marti. Sie handelt von einem Mann, der täglich im Akkord in einer Fabrik arbeitet und als er krank wird, im Anblick dieser stirbt.

Am Anfang der Kurzprosa sind viele Parataxen, die im Laufe der Geschichte öfters vorkommen („Er hatte eine Bretterwand gebaut.“ [Z.1]). Diese spiegeln das abgehackte des Arbeitsalltages des Mannes wider.

Auch sind vor allem anfänglich viele Wiederholungen zu finden („Er hasste…“ [Z.1]; „Er hasste…“ [Z.3]; „Er hasste…“ [Z.4]), die aber im Textverlauf deutlich abnehmen. Durch diese wird die Abneigung des Mannes gegen so ziemlich alles deutlich. Auch wird die Monotonie und der Akkord durch häufige Wiederholungen des gleichen Wortes hervorgehoben.

Der Text ist geprägt von dem Wortfeld „Fabrik“ („Fabrik“ [Z.2]; „Arbeit; Maschine“ [Z.4]; „Akkordprämien“ [Z.6]; „Stakkato“ [Z.13]; „Meister“ [Z.16]). Am Ende der Kurzprosa wird außerdem „die Fabrik“ [Z.3ff] zu „seiner Fabrik“ [Z.46], wodurch der persönliche Bezug des Mannes zur Fabrik verdeutlicht wird.

Bei der Hälfte wird die Krankheit des Mannes geschildert [Z.22ff]. Er muss zuhause im Bett liegen und sieht nur die bereits am Anfang erwähnte Bretterwand [Z.26]. Nach einigen Wochen möchte er, dass die Bretterwand nach und nach abgebaut wird, bis sie am Ende nicht mehr steht, da er nach und nach immer mehr von der Fabrik sehen möchte. Zum Schluss sieht er das ganze Treiben der Fabrik [Z..54f]. Er stirbt einige Tage später. Dies zeigt die Verbundenheit des Mannes zu seiner Arbeit, welche ihm aber erst klar wird, als er dieser nicht mehr nachgehen kann. Er möchte sich am Ende vergewissern, dass die Fabrik auch ohne ihn funktioniert.

Der Titel „Neapel sehen“ ist eine Anspielung auf das italienische Sprichwort »Vedi Napoli e poi muori!« – »Siehe Neapel und stirb!«. Es bedeutet Neapel gesehen zu haben, kann von nichts mehr im Leben übertroffen werden und man hat alles erlebt.

Schluss endlich lässt sich sagen, dass man erst merkt was man eigentlich alles hat und an was man wirklich hängt, wenn diese Sachen nicht mehr da sind. Dazu passt das Lied „Let Her Go“ von Passenger, in welchem das erwähnte Thema behandelt wird.

[Gedicht] “Mein gebrochenes Herz”

Dieses Gedicht ist letztes Schuljahr im Rahmen des Deutschunterrichts entstanden.


Mein gebrochenes Herz

gebrochenes Herz

Als ich dich sah,

da wurde mir klar,

du bist mein Glück.

Nun will ich dich zurück.

 

Ich fühle den Schmerz,

du brachst mir mein Herz,

Ich habe Sehnsucht nach dir,

ich wünscht du wärst hier.

 

Wir hatten viel Freude,

ich wünscht auch noch heute.

Nun seid ihr ein Paar,

und ich nicht mehr da.

Dominik Clemenz

Changelog

Von Donnerstag dem 02.10.2014 bis zum Freitag dem 03.10.2014 war die Seite aufgrund einer kompletten Überarbeitung offline. Nun freue ich mich dir das komplett neue Design vorzustellen! :-)

Das neue WordPress Design trägt den Namen Vantage und enthält unter anderem einen Slider, wie du sicherlich schon gemerkt hast. Auch sieht es meiner Meinung nach deutlich moderner wie das vorherige Design aus.

Ab sofort werde ich auch selbst gemachte Wallpaper veröffentlichen. Diese stehen angemeldeten Benutzern unter dieser Lizenz  zum Download zur Verfügung. Das erste wird heute (03.10.2014) um 18:00 Uhr erscheinen. Deswegen habe ich auch das Logo leicht überarbeitet und den Seitenuntertitel angepasst.

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Ich hoffe das Design sagt dir zu und wünsche dir viel Spaß auf meiner Seite! ;-)